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German-language translation of the PANELVIEW instrument to evaluate the guideline development process from the perspective of the guideline group

  • Käthe Goossen
  • , Monika Becker
  • , Tim Mathes
  • , Markus Follmann
  • , Ulrike Holtkamp
  • , Stefanie Hostettler
  • , Joerg J. Meerpohl
  • , Monika Nothacker
  • , Corinna Schaefer
  • , Stefanie Schmidt
  • , Holger J. Schünemann
  • , Isolde Sommer
  • , Rheina Tholen
  • , Nicole Skoetz
  • , Dawid Pieper
  • Witten/Herdecke University
  • Deutsche Krebsgesellschaft
  • Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V.
  • FMH - Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
  • University of Freiburg
  • University of Marburg
  • Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
  • UroEvidence@Deutsche Gesellschaft für Urologie
  • University for Continuing Education Krems
  • Fort- und Weiterbildung
  • University of Cologne

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Hintergrund: Der Entwicklungsprozess klinischer Leitlinien wird durch Faktoren beeinflusst, die relevant für die Validität einer Leitlinie sind, aber in den finalen Leitliniendokumenten oft nicht ausreichend erfasst werden. PANELVIEW ist ein englischsprachiges Instrument, anhand dessen der Entwicklungsprozess von Leitlinien aus Sicht der Mitglieder der Leitliniengruppe untersucht werden kann. Unser Ziel war es, das PANELVIEW-Instrument unter Berücksichtigung nationaler Kontexte und sprachlicher Unterschiede ins Deutsche zu übersetzen. Methode: Das PANELVIEW-Instrument (15 Domänen, 34 Items) wurde initial durch ein Kernteam übersetzt, dann in einem konsensbasierten Delphi-Prozess durch eine Expert*innengruppe verfeinert und abgestimmt. Die Expert*innen wurden so ausgewählt, dass sie Leitlinienerfahrung hatten und verschiedene thematische Bereiche (Klinik, Methodik, Organisation, Heilberufe, Patient*innenperspektive) und geographische Regionen (Deutschland, Österreich, Schweiz) abdeckten. Ein Vertreter des ursprünglichen PANELVIEW-Teams war ebenfalls eingebunden. Die Delphi-Schritte umfassten eine Online-Befragung, eine Online-Konsensuskonferenz und die finale Zustimmung im Umlaufverfahren. Bei ≥75% Zustimmung in den jeweiligen Schritten wurden die einzelnen Items als konsentiert angesehen. Ergebnisse: Die Expert*innengruppe bestand aus 12 Personen, von denen 11 (92%) sich an der Online-Befragung beteiligten, 10 (83%) an der anschließenden Konsensuskonferenz. Nach dem ersten Delphi-Schritt erreichten 19/34 (56%) Items eine ausreichende Zustimmung. Die restlichen 15 Items wurden in der Konsensuskonferenz diskutiert und erneut abgestimmt und erlangten dabei eine Zustimmung von 100%. Die Diskussion fokussierte auf das Klären und Anpassen von Begriffen, deren Bedeutung bezogen auf den deutschen Kontext nicht eindeutig oder passend waren. Dies führte teilweise dazu, dass in der Wortwahl vom Original abgewichen wurde. Diskussion: Das PANELVIEW Instrument wurde mittels eines Delphi-Prozesses ins Deutsche übersetzt. PANELVIEW ergänzt bestehende Instrumente für die Bewertung der methodischen Qualität von Leitlinien durch die Erfassung der Perspektive der Leitliniengruppe. So können Leitlinienentwickler/entwickelnde Organisationen Probleme beim Erstellungsprozess identifizieren und in zukünftigen Projekten vermeiden. Eine Nutzertestung und Validierung des deutschsprachigen PANELVIEW-Instruments sind für die Zukunft geplant. Schlussfolgerung: Durch die deutschsprachige Übersetzung von PANELVIEW wird Leitlinienentwickler*innen im deutschsprachigen Raum ermöglicht, den Prozess und die Methoden der Leitlinienentwicklung kontinuierlich zu bewerten und, wo nötig, zu verbessern.

Original languageEnglish
Pages (from-to)106-112
Number of pages7
JournalZeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen
Volume168
DOIs
StatePublished - Feb 2022

Keywords

  • Evaluation
  • Guideline development
  • Guidelines
  • Process
  • Survey

Fingerprint

Dive into the research topics of 'German-language translation of the PANELVIEW instrument to evaluate the guideline development process from the perspective of the guideline group'. Together they form a unique fingerprint.

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